Elbphilharmonie - Hamburgs neues Wahrzeichen

In Hamburg entsteht mit der Elbphilharmonie bis Ende 2011 das neue Wahrzeichen von Hamburg und die Peter G. Tiedemann GmbH ist stark daran beteiligt. Mit der einmaligen Lage an der westlichen Spitze der HafenCity zwischen Stadt, Hafen und Elbe wird die Elbphilharmonie zu einem der imposantesten Konzerthäusern der Welt. Ihre einzigartige Architektur stammt von den Architekten Herzog & de Meuron.


Die Elbphilharmonie wird drei Konzertsäle enthalten. Der Große Konzertsaal mit seinen 2150 Plätzen bildet das Herzstück und ist eine bauliche Meisterleistung, denn der Große Konzertsaal wird auf einer Höhe von 50 Metern mit seinen circa 12500 Tonnen Gewicht aus Schallschutzgründen vom restlichen Gebäude entkoppelt und lagert auf 362 Federpaketen. Dagegen wird der Kleine Konzertsaal 550 und der Dritte Saal, das Kaistudio, 170 Besucher fassen.


Dazu entstehen auf der Westseite 43 Wohnungen, auf der Ostseite ein Hotel mit 250 Hotelzimmern und ein Parkdeck mit circa 510 Stellplätzen. Die Plaza, welche öffentlich zugänglich ist, kann über eine 82 m langen Rolltreppe in 37 m Höhe erreicht werden.


Die Glasfassade mit seinen 1089 Fassadenelementen wird die nach außen hin sichtbare Visitenkarte der Elbphilharmonie werden. Für dieses einzigartige Bauwerk werden rund 18.000 Tonnen Stahl und 63000 m³ Beton verbaut, circa 120.000 m² Bruttogeschossfläche geschaffen und eine Höhe von 110 Metern erreicht.

Das Ingenieur- und Vermessungsbüro Peter G. Tiedemann erbringt verantwortlich folgende Leistungen im Rahmen dieses Projekts:

  • Baubegleitende Absteckung der Schrägstützen, Spannglieder und weitere Bauteile.
  • Absteckung der Achsen für Rohbau und Fassade
  • Feinnivellements zur Setzungsbeobachtung des Baukörpers
  • Ebenheitskontrollen der Rohbaudecken
  • Beobachtung der Deckenrandverformung im Fassadenbereich
  • Erstellung eines Differenzmodelles des Großen Kozertsaales
  • 3D Laserscanning der Rohbaukonstruktion
  • Dokumentation der Lage- und Höhenkotrollen Großer Konzertsaal
  • Baubegleitende Übertragung der Höhenfestpunkte